15.8.2014, IllustrationWorks

Ein Squalloscope Video voller Erinnerungen und zeichnender Menschen (und mein Beitrag dazu)

Squalloscope hat vor einigen Wochen ein Video zu ihrem wunderbaren Lied «3 Minutes for a Detuned Diorama» veröffentlicht. Es zeigt Freunde, Bekannte und Fremde beim Zeichnen von geliebten und gegangenen Menschen. Einige der Videos hat Anna Kohlweis selbst gedreht. Ich bin im Frühling ihrem Online-Aufruf gefolgt, und habe meinen Beitrag vor meiner Berlin-Reise im Juni gezeichnet, aufgenommen und geschickt.

Liebe Anna, danke für deine warmherzigen Mails und all die tollen Dinge, die du machst! ♥

Squalloscope – 3 Minutes for a Detuned Diorama

FM4 hat auch etwas Schönes dazu zu sagen.

Ich habe mich zum allerersten Mal beim Zeichnen gefilmt, die Konstruktion war abenteuerlich! –hat aber funktioniert. Ich hatte nur mein iPhone zur Verfügung und wollte die Zeichenfläche möglichst von oben einfangen, damit meine Hände und die Zeichnung im Mittelpunkt stehen. So sieht die Entstehung im Schnelldurchlauf aus:

Meine Zeichnung für das Video im Schnelldurchlauf


«Ich bin glücklich genug, in den letzten Jahren niemand aus meiner ganz nahen Familie und meinen Freunden verloren zu haben [except for a broken-heart]. Gezeichnet habe ich meine Uroma, eine selbstständige, humorvolle aber entschiedene alte Dame. Sie hat nur über die Straße gewohnt und wir waren viel bei ihr. Sie ist 1900 geboren, hat fast ein ganzes Jahrhundert erlebt und seine 2 Weltkriege, und einen ganzen Haufen Kinder geboren und großgezogen. Die älteste (und uneheliche) Tochter ist meine Oma – die nun selbst am Freitag ihren 93. Geburtstag gefeiert hat. Ich denke viel an die beiden, ähnlich und doch unterschiedlich, weise alte Frauen unserer Familie.»

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