11.8.2015, IllustrationLetteringViennaWorks, No comments

Lettering und Handzeichnen für den Stadtboden in Wien

Spiegel, Tafel, Lampe, Artwork von Hand: love!

Im Juli habe ich für die Brasserie Stadtboden in der Krugerstraße in Wien gearbeitet: zwei der Kreidetafeln im behaglichen Gastraum waren mein. Der Auftrag: den Hamburger mit den hausgemachten Pommes (mmmh!) und die süßen Sachen (noch mehr mmmh!) mit handgemachtem Text und Illustrationen in Szene zu setzen.

So sehen Illustration und Lettering fertig aus!

Die Hamburger-Tafel aus der Nähe

Details der Kreidezeichnung

Das Kombinieren von verschiedenen Schriften mit den Illustrationen war superspannend und hat mir hier besonders Spaß gemacht. Das ist die Tafel mit den Süßigkeiten: Cheesecake, Brownie und Sachertorte:

Die Tafel mit den Süßigkeiten! Cheesecake, Brownie, Sachertorte

Cheesecake mit Basilikum-Erdbeeren! Das Lettering.

Illustration vom Cheesecake. Ohhh, mmmh!

Wäre nicht das mit den Histaminen – der Brownie wäre mein Favorit!

Rockslide Brownie. Das klingt richtig gut für mich.

An den Sommertagen sitzen die Gäste meist draußen im Gastgarten – ich konnte ganz in Ruhe schreiben. Ausgehend von einer Vorab-Skizze habe ich die Beschriftung frei von Hand gemacht. Danke lieber Stadtboden, für diese schöne Zusammenarbeit!

Dunkles Holz, warme Farben, Behaglichkeit

Couldn’t resist: ein Spiegelfoto. So viele gut platzierte Spiegel dort!

An Spiegeln komme ich nicht vorbei. ♥

PS: An Malte von der Bilderbox, dem tollsten Graffiti- und Comicbuchladen: danke fürs Weiterempfehlen!

4.7.2015, LetteringViennaWorks, 1 comment

Handbeschriftung für «Le Petit Nice»

Detail der Speisekarte und Raster aus Klebeband

Gestern habe ich zum zweiten Mal beim «Le Petit Nice», dem Stand vom Le Salzgries beim Filmfestival am Rathausplatz die Wandtafeln und Speisekarte von Hand geschrieben. Das ist sehr körperliche, manchmal harte Arbeit (das Putzen vorab, vor allem!), aber ich liebe das Handschreiben, das schnelle Entscheidungen treffen, das konzentriert Arbeiten, das Improvisieren. Rundherum wird gewerkt, alle helfen zusammen, damit für die Eröffnung heute alles läuft. Und am Abend ist alles glänzend und fertig:

Werkzeug zum Putzen, Messen, Schreiben

Noch ein Detail der Speisekarte … Rosmarinkartoffeln

Die Speisekarte ist fertig!

Tafel mit Handschrift-Lettering

Roséwein mit Krönchen

Wunderschöne Olivenöl-Dosen

Oh oui! Calamari

2.6.2015, PhotoSketchbookVienna, 1 comment

Mein Zuhause für das Ikea Magazin

Selbstgebautes Nachkästchen und der gemütlichste Ort der Welt: mein Bett.

Letztes Frühjahr hat Ikea mich angeschrieben. Ob ich Lust habe, meine Wohnung im Family Magazin vorzustellen. Ich habe drei mal nachgesehen ob das kein Spam ist, bin ob der ungewohnten Aufmerksamkeit im Kreis gehüpft, hab das Mail ein paar Tage liegengelassen und dann zugesagt.

Outtake: das Spiegel Selfie mit Blumen
Wie kurz die Haare waren! Outtake: das Spiegel Selfie mit Blumen

Meine Wohnung hatte ich davor hier schon gezeigt (Zuhause / Zuhause II). Im Juni vor einem Jahr habe ich mich wieder mit der Kamera in der Hand in die Ecken und an die Wände gedrückt und mein Zuhause festgehalten. Diesen März war es dann so weit: die Einblicke in meine Wohnung hier in Wien erschienen im gedruckten Ikea Family Live Magazin und als Online-Beitrag. (Fangirl-me: in derselben Druckausgabe zeigt eine meiner liebsten französischen Bloggerinnen Eleonore Bridge in einem großen Feature ihre Wohnung her!)

Nur die mal mit Unverständnis, mal mit Neugier geäußerte Frage, warum ich mein Zuhause so öffentlich zeige, macht mich immer noch ratlos. Was ich sicher weiß:

Ich tu mir nicht schwer damit, ausgewähltes Zeug aus meinem Leben im Internet zu zeigen.

Dann, natürlich: Ich habe Möbel von Ikea, und ich habe sie richtig gern (und schon ganz schön lang, inklusive Umzüge!).

Und das wichtigste: Dass ich verdammt stolz bin auf meine winzige Wohnung. Meine 22qm, in denen seit eineinhalb Jahren Essen, Schlafen, Leben, Arbeiten, Glücklich- und Unglücklichsein stattfinden, die super cozy ist, funktioniert, einladend ist und hübsch.

Bloss schade, dass es hier zu eng ist, um viele Leute einzuladen. (Von ein klein wenig mehr Platz träum ich nämlich schon oft genug. Aber derweil: ♥)

So sieht das hier aus, mit Büchern und Bildern!

Bestes Wood Wood Kleid mit Transparenz im Gegenlicht. Unscharf sowieso.

Lampions von der Decke

30.12.2014, IllustrationViennaWorks, 3 comments

Hey 2015!

elvira-christmas-hey-2015-card-02

elvira-christmas-hey-2015-card-01

This is the card I sent to friends, my family, and clients before the holidays ♥

I wish each and any of you the best for the coming year. I am spending tonight at home, lost in thoughts, reading, doing laundry, the music loud (again, again!). While big changes don’t usually happen from one day to the other, changing years is always a moment i fear and welcome alike. So i better be prepared. With love, and up for a great 2015,

Elvira

11.12.2014, IllustrationViennaWorks, No comments

Adventsamstag mit Elvira im Hafenjunge!

2014-12-11-hafenjunge-adventsamstag-elvira

Am kommenden Samstag, 13.12. werde ich von 11 bis 21 Uhr mit meinen Illustrationen im Hafenjunge in der Esterhazygasse sein. Juhu!

Es ist der dritte Adventsamstag, ihr könnt also auf ein Kaminofen-Päuschen haltmachen, bevor ihr euch wieder ins Getümmel werft, einen Nachmittag bei Punsch am Sofa verbringen, und schöne, handgemachte und gezeichnete Geschenke finden! Zu Essen gibt es auch. Oder, wie ich auf Facebook schreibe:


«Kaminfeuer, Kuschligkeit, Lieblingslieder, Hafen-Salon am Adventssamstag.»

Ich freu mich auf euren Besuch!

Vorab schmökern und online bestellen könnt ihr übrigens auch ♥

24.10.2014, ViennaWorks, No comments

Theater und der Augustin: Illustration zur «Sinfonie eines sonnigen Tages»

Meine Illustration zur «Sinfonie eines sonnigen Tages»

Ich komme ja selten ins Theater – dank einer Illustration für den Augustin saß ich dann aber vor rund zwei Wochen in der Premiere der Sinfonie eines sonnigen Tages im Schauspielhaus (danke!).

Die Verzweiflung der Flucht der einen wird mit der Geschichte, der Sprachlosigkeit eines urlaubenden, längst nicht mehr glücklichen Paars verwoben – zum Soundtrack von Mouse on Mars. Das Bühnenbild, das Licht und die Kostüme sind großartig und sehr grafisch. Tatsächlich haben sich viele Szenen wie Momentaufnahmen in meinen Kopf gebrannt, Snapshots der erzählten Geschichten.

Der Text zu meiner Illustration kommt von Christine Ehardt. Seit Mittwoch, 15.10. ist die aktuelle Ausgabe des Augustin mit dem Themenschwerpunkt Mittelmeer im Straßenverkauf!

Los, tut einem Zeitungsverkäufer was Gutes, kauft euch den Augustin und noch eine Empfehlung: geht ins Theater! Die Sinfonie eines Sonnigen Tages läuft noch bis in den November hinein. Mache ich auch gerne wieder, das mit dem Theater.

23.10.2014, ViennaWorks, No comments

Mein Poster-Best of an der Bar / Esterhazygassenfest

Ich habe den Nachmittag damit verbracht, mein Portfolio auf den aktuellen Stand zu bringen. Dieses Foto habe ich euch wohl nie gezeigt, es zeigt mein Poster für das Gassenfest 2013 neben der Neuauflage für das Gassenfest 2014 in Pink! (und das Melodica-Poster hängt auch ♥)

Hafenjunge-Tresen mit meinen Postern: Esterhazygassenfest 2013 und 2014, Melodica

Ich, frisch vom Frisör und geblendet von der Juni-Spätvormittags-Sonne:
Geblendet von der Sonne, Elvira und die Gassenfest-Poster!

Leseempfehlung dazu: Goodnight schreibt über unsere Esterhazyhood.

28.8.2014, PhotoVienna, No comments

Herbstgedanken und ein Wiener Winterspaziergang

Ich mag dieses Gefühl, dass eine neue Saison beginnt, ich von vorn anfangen kann und mich jedes Jahr ein bisschen neu erfinden – dieses Jahr besonders.

Es ist bloß ungefähr zwei Wochen zu früh. Ich sehne mich noch nach richtiger Hitze, und bin in Kleidchen und Sandalen am allerbesten angezogen. Oder Shorts, einem T-Shirt und Espadrilles. Stattdessen:

1.
Habe ich Herbstgarderobe eingekauft (ich wehre mich aber innerlich noch gegen Strumpfhosen)

2.
Außerdem überlegt, ob ich schon eine Haube aufsetzen kann

3.
und fühle mich schon seit über einer Woche ganz nach Schulanfang.

4.
Habe ich nach einer Woche in Fernsehserien versinken nun der Verlegenheit halber wieder begonnen zu arbeiten. Ein bisschen.

Ich habe nun allerdings (endlich!) zwei Filme aus meiner analogen Kamera entwickeln lassen, die aus noch viel kälteren Monaten des letzten Jahres stammen. Kopenhagen, Berlin und Wien. Und Wien macht gleich den Anfang – bitteschön:

Science Fiction Hochhaus bei der UNO City
Unser Science Fiction Hochhaus

Riesenrad im Prater
Das Riesenrad

Eine Unterführung
Stadtentwicklung im Niemandsland

Kirche am Mexikoplatz mit Wintersone
Der Fluss, die Mexikokirche und die Spätnachmittagssonne – schön ist das

An der Höhenstraße

2.8.2014, Vienna, No comments

Dinge für den Sommer

Ich habe ab Ende nächster Woche drei Wochen frei. So sehr, wie man das als Selbstständige (Job N° 1) schafft. Es sind jedenfalls Uni-Sommerferien (Job n° 2) und im Amt (ARGE Grafik im Bundeskanzleramt, Job n° 3) bin ich dann erst Anfang September wieder.

Das macht mehr Sommerferien am Stück, als all die Jahre! Und ich bin gespannt, was das mit mir macht, und ich daraus.

Meine Sommerfrisur!
Sommerhaare und das perfekte Ripp-Shirt aus der Schiesser Revival Kollektion

Noch vor der Hafenjunge-Sommerpause: Spritzpistolen-Schlacht in der Esterhazygasse
Esterhazygasse, vor der Hafenjunge-Sommerpause

Nichtstun hört sich ja stets toller an, als es für uns Ungeübte ist. Ich kenne mich und vermute, dass ich nach rund zwei Tagen unruhig werde: Endlich wieder etwas Eigenes voran bringen? Die Wohnung schön machen? (Anmerkung: ist sie eh.) Den Herbst vorbereiten oder wenigstens kluge Bücher lesen? So oder so ähnlich, ihr bekommt einen Eindruck und mit großer Wahrscheinlichkeit kennt ihr das auch.

Ad Bücherlesen: Während ich nach zwei oder drei richtig guten Büchern zu Beginn des Jahres erst einmal nichts Neues anfangen konnte, habe ich den Bann mit Non-Fiction und den gerade viel-besprochenen Büchern «Stand up! Feminismus für Anfänger und Fortgeschrittene» und «#GIRLBOSS» gebrochen. «Ein todsicherer Fall» von Christopher Moore hat auch Spaß gemacht, so etwas hätte ich gerne wieder!

stand-up-feminismus-fuer-anfaenger-und-fortgeschrittene02

Stop fixing your bodies and start fixing the world.
Bester Vorsatz!

Ich hoffe also auf schönes Wetter, dann gehe ich raus und erkunde mit dem Fahrrad die verwaiste Stadt (Wien im August heißt: alles was nett ist, hat zu) und die schönsten Badeplätze. Im Zweifel an die alte Donau!

Alte Donau in Wien: Baden wenn ich nicht nachdenken mag wohin

Ganz oben auf der Bade-Wunschliste ist auch wieder das Strombad Kritzendorf. Mehr Adria-Gefühl gibt es hier nirgends, das Wasser ist – weil fließende Donau – kühl genug, um erfrischend zu sein und vor allem: es fahren Schiffe vorbei! Große, weite Welt.

Sonst? Endlich mal ein Wochenende im Bett verbringen und ganz viel «Game of Thrones» schauen, das ist nämlich noch immer nicht passiert. Eisessen, tanzen gehen und Freunde sehen.

Le Petit Nice am Rathausplatz
Ich habe im «Le Petit Nice» am Rathausplatz beim Schönschreiben Hunger bekommen und muss unbedingt zum Essen wiederkommen

Habt ihr Empfehlungen für mich: Wien im August, Bücher, Sonnenplätze und Ferien machen? ♥