12.10.2019, IllustrationLetteringSketchbook, No comments

Hej there. Buh.

Ich habe den Tag mit dem Anleiten eines Illustrations- und Handlettering-Workshops verbracht. Draußen wars grau, drinnen gemütlich, und mir ist in den letzten Tagen schon gedämmert, dass ich sehr, sehr wenig gezeichnet habe in den letzten Monaten. Die schöne Erkenntnis von heute ist: das ändert nicht viel. Mir fehlt ein bisschen das Vokabular, mich ohne Nachdenken aus dem Handgelenk zu zeichnen, so wie ich jetzt bin. Eine langhaarige goddamn Queen. Hey there, kurzhaarige Mistress, du brauchst ein Update.

Schwarzweiß und Tusche ist ungebrochen meins.

Mein nächster Workshop ist übrigens ein Abendkurs zu Hand Lettering am 13. November von 18–21 Uhr im Packhaus, Wien.

7.8.2019, IllustrationSketchbook, No comments

RESET: Artwork für Bernhard Eder

Ich mag wirklich, was wir hier für Bernhards siebtes Album «RESET» zusammengebracht haben. Es hört sich sehr, sehr gut (Favorit: #3 – No Man’s Land), ich war für die Gestaltung verantwortlich, die Fotos kamen von Nadine Schachinger und released hat es Walter Gröbchen auf seinem Label monkey. Danke euch!

Und: Es kann nicht anders heißen, als es heißt.

7.7.2019, Sketchbook, No comments

Über Wahrnehmung: Wenn alles still wird

Wisdom from/Flashback to 2006. Langfassung der Diplomarbeit inkl. Quellenangaben: Die Stille im akustischen und optischen Ausdruck. (Und sorry: damals hab ich beim Schreiben noch nicht gegendert. Mache ich inzwischen anders).

Hören und sehen

Um zu begreifen, was Stille in der akustischen und optischen Wahrnehmung sein kann, muss man zuallererst fragen: Was ist also das Hören? Was das Sehen? Wodurch unterscheiden sich diese zwei Sinne?

Das Hören ist nichts, das man von außen analysieren kann, nichts, das wir losgelöst von uns selbst betrachten können. Es ist Teil unseres Seins, vielmehr noch: Es ist Ausdruck unseres Seins. „Ich höre, also bin ich“, sagt Berendt in einem Text über das Hören.

Hören und Sehen bewegen sich auf einer sehr unterschiedlichen Grundlage. Das Hören ist in der Zeit. Das Hören ist allgegenwärtig. Das Ohr bevorzugt keinen besonderen Gesichtspunkt. Wir werden von Schall umgeben, er dringt von allen Seiten auf uns ein. McLuhan spricht vom Schall als ein nahtloses Gewebe, das uns umhüllt. Im Gegensatz zum Sehen können wir uns nicht davor verschließen, wir können die Ohren nicht schließen, wie wir es mit den Augen können. Während wir uns bewusst entscheiden können, etwas sehen zu wollen oder nicht, ist uns das beim Hören unmöglich. Weiters stellt McLuhan Folgendes fest: „Während der Sehraum ein organisiertes Kontinuum gleichförmiger, zusammenhängender Art ist, stellt die Ohrenwelt eine Welt gleichzeitiger Beziehungen dar.“
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25.7.2018, LetteringSketchbook, No comments

Logo und Auftritt für Kinderärztin Dr. Eva Frank

Für die Kinderärztin Eva Frank habe ich das Logo und die Drucksorten gestaltet. Es entstand ein freundliches, persönliches Design rund um eine klare Typografie, die mit einem handschrift-basierten Schriftzug kombiniert wird ♥

3.5.2017, SketchbookVienna, No comments

Remake: ein Coveralbum auf CD und Kassette

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Wenn ich ein Design in Produktion gebe, bin ich immer neugierig und gespannt, wie es rauskommt. Aber natürlich bin ich mit wachsender Erfahrung routinierter geworden dabei. Es sei denn, ich mache wieder etwas zum ersten Mal, wie beim Album «REMAKE» von Bernhard Eder.

Wir haben zur CD nämlich eine Kassette produziert. Als ich das blau-transparente Case in Händen hielt, machte mein Herz Luftsprünge. Weil es so war, wie ich es mir vorgestellt habe, bloß in echt.

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Kassetten-Releasekonzert ist übrigens am 22. Mai 2017 im TAG in der Esterhazygasse. Ich mache Merch, und ich freu mich wenn ihr kommt und hallo sagt ♥

22.3.2017, Sketchbook, No comments

A weekend off in Warsaw

Blick über die Weichsel und Praga

I went to Warsaw for the weekend. Hoping for a spring weekend abroad, I got a chill, stormy and rainy city. The Warsaw I discovered had coloured houses in architecture from different decades, looking soft under the grey sky. Sometimes the higher buildings would fade in the clouds.

Blick über die Innenstadt Richtung Kulturpalast

Die Häuser verschwinden in den Wolken

Farben der Häuser in der Altstadt

I had amazing food in more vegan cafes than I believe we have in Vienna. And I did hang out in cafes a lot, staying warm, deep into the last Harry Potter book. I don’t want to rush it but I also can’t wait to finish. Flat whites and hand lettered signs are everywhere, hipsters, too. Warsaw’s special history with neon reklama is still visible throughout the city at night.

Neon ist ein Ding in Warschau. Das ist das Schild vom veganen Sushi-laden Youmiko

Detail von Häuserblöcken

Feminismus-Buch in einem Schaufenster

Die schönsten Türnummern der Welt

Architektur in Warschau

Alte Häuser im Bezirk Praga

Only on the last afternoon the sun broke through the clouds and it felt like the big weight of winter lifted for a moment, leaving the city glowing and changed.

Comic Pilules Polonaises, auf französisch, mit englischer und polnischer Übersetzung

Der Himmel reißt auf

11.7.2016, Sketchbook, No comments

Beautiful friends and beautiful strangers: Barcelona and Primavera Sound Festival

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My first visit in Barcelona and my first time at the Primavera sound festival. Falling in love with music again and again.

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27.4.2016, Sketchbook, No comments

April, one year ago: photos from China

The weather. The lake. We were walking forever to get there, but it was worth it
The weather. The lake. We were walking forever to get there, but it was worth it

Biggest surprise. Third wave coffee shop somewhere in Yunnan
Biggest surprise. Third wave coffee shop in Dali/Yunnan

One year ago I travelled to China, visit one of my dearest friends who left for Beijing six months before. When I left, I had managed to get all my work things done, but I was quite on the edge: my skin worse than it has ever been before, me hiding, overworked, and not quite a perspective besides leaving. (Also, being in the middle of growing out my two-coloured, short hair.)

I arrived early in April with an unbelievable feeling of: OMG it’s real, I am in Beijing! And while I still hated how I looked – I still can’t look at the photos of me from that time without pain – I had the best time travelling, discovering, and spending time with two of the sweetest people around.

Now, one full year later, and with my birthday yesterday, memories were so present that i finally had to go back to the photos and share a few. Makes me want to travel again ♥

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1.12.2015, SketchbookVienna, No comments

Elvira sucht ein neues Zuhause

Ihr lieben, wie manche von euch wissen, hätte ich gerne früher oder später eine Wohnung mit mehr Platz, als meine aktuellen (entzückenden) 22qm. Grade eher früher als später… #feelingstuck Ich bitte euch um Hilfe: für mich die Ohren offen zu halten und vielleicht auch an eure Freunde rumzufragen. Über echte Menschen und mehrere Ecken kommen oft die besten Sachen raus!


Eine kleine Wunschliste:
(weil eben meine derzeitige Wohnung klein, aber sweet ist)

Am liebsten würde ich in der Ecke 1040/1050 bleiben

Ich mag Fenster zur Straße, das fühlt sich nicht so einsam an wenn ich viel zu Hause bin.

Toll wär ein zweites Zimmer, sonst lohnt sich das mit dem Umziehen irgendwie nicht. Und Trennung von Schlafen und Arbeit, ihr wisst schon.

Eine Wohnung, die zu mir passt. Wenn ihr noch nicht bei mir wart, so sieht es bei mir jetzt aus.

Badewanne, Balkon, Stockwerk sind Wurscht, echter Holz-/Parkettboden kriegt Bonuspunkte. Park vor der Tür wie grade eben hab ich schon als unrealistischen Luxus abgelegt…

Es wird Zeit für was Neues. Wenn ihr was wisst, . Schon mal vorab ein riesengroßes Danke von Herzen ♥

xx. Elvira

12.8.2015, SketchbookVienna, No comments

Tanzen Anders – a new favourite place in Vienna

Tanzen anders innen und Elvira im Fenster

In der eigenen Nachbarschaft, zwischen festen Fahrradrouten, Lieblingsabkürzungen, dem Weg zum Supermarkt und müden Heimwegen, sieht man manchmal am wenigsten. So stand ich, ausnahmsweise zu Fuß, zwei Gassen weiter, nachts plötzlich vorm Tanzen Anders und wunderte mich, wo es plötzlich herkam.

An einem Freitag vor zwei Wochen war ich dann dort, zum Frühstücken, Kaffee und selbstgemachte Eistee trinken (alles empfehlenswert) und arbeiten. In einem anderen Fenster sitzen als meinem eigenen und mein neues Lieblingskleid tragen.

So kommt es, dass ich nun auf einem der an diesem Tag fotografierten Pressebilder drauf bin, das ich nun, ja, wirklich ausgesprochen hübsch finde.

Ich habe einen neuen Lieblingsort – kommt bald wieder aus der Sommerpause ♥

Foto: Danke an Christian – Café Tanzen Anders / Kleid: & Other Stories

2.6.2015, SketchbookVienna, No comments

Mein Zuhause für das Ikea Magazin

Selbstgebautes Nachkästchen und der gemütlichste Ort der Welt: mein Bett.

Letztes Frühjahr hat Ikea mich angeschrieben. Ob ich Lust habe, meine Wohnung im Family Magazin vorzustellen. Ich habe drei mal nachgesehen ob das kein Spam ist, bin ob der ungewohnten Aufmerksamkeit im Kreis gehüpft, hab das Mail ein paar Tage liegengelassen und dann zugesagt.

Outtake: das Spiegel Selfie mit Blumen
Wie kurz die Haare waren! Outtake: das Spiegel Selfie mit Blumen

Meine Wohnung hatte ich davor hier schon gezeigt (Zuhause / Zuhause II). Im Juni vor einem Jahr habe ich mich wieder mit der Kamera in der Hand in die Ecken und an die Wände gedrückt und mein Zuhause festgehalten. Diesen März war es dann so weit: die Einblicke in meine Wohnung hier in Wien erschienen im gedruckten Ikea Family Live Magazin und als Online-Beitrag. (Fangirl-me: in derselben Druckausgabe zeigt eine meiner liebsten französischen Bloggerinnen Eleonore Bridge in einem großen Feature ihre Wohnung her!)

Nur die mal mit Unverständnis, mal mit Neugier geäußerte Frage, warum ich mein Zuhause so öffentlich zeige, macht mich immer noch ratlos. Was ich sicher weiß:

Ich tu mir nicht schwer damit, ausgewähltes Zeug aus meinem Leben im Internet zu zeigen.

Dann, natürlich: Ich habe Möbel von Ikea, und ich habe sie richtig gern (und schon ganz schön lang, inklusive Umzüge!).

Und das wichtigste: Dass ich verdammt stolz bin auf meine winzige Wohnung. Meine 22qm, in denen seit eineinhalb Jahren Essen, Schlafen, Leben, Arbeiten, Glücklich- und Unglücklichsein stattfinden, die super cozy ist, funktioniert, einladend ist und hübsch.

Bloss schade, dass es hier zu eng ist, um viele Leute einzuladen. (Von ein klein wenig mehr Platz träum ich nämlich schon oft genug. Aber derweil: ♥)

So sieht das hier aus, mit Büchern und Bildern!

Bestes Wood Wood Kleid mit Transparenz im Gegenlicht. Unscharf sowieso.

Lampions von der Decke

2.4.2015, LetteringSketchbook, No comments

Off to Beijing: coming closer!

In einer Woche bin ich unterwegs nach China. Seit letzten Sommer steht diese Reise im Raum, seit Jänner ist sie gebucht, und nun fast da. Ich bin ganz schön, nein, ich bin RICHTIG aufgeregt. Zweieinhalb Wochen, so weit, so lang, so großartig, Abenteuer, und eins meiner liebsten Mädchen besuchen.


Und, wie lange wollte ich das schon sagen?
«Ich bin dann mal weg.»

Ich bin aber auch ganz schön erledigt. Ich wünschte, es wäre schon alles getan, alle Jobs abgehakt, ich mag nämlich nicht mehr. Die große Herausforderung alles zu schaffen, die ganze Zeit, meistens allein. Zu viel allein.

Love letters handwriting
Eines der Highlights im Februar: die «Love Letters» Masterclasses am Brillantengrund. Danke Joluvian, I like Brush Pens now!

Heute hab ich Listen geschrieben und mich dann nachmittags wieder ins Bett gelegt. Manchmal hört mein Kopf nur beim Schlafen auf rumzuspinnen, und manchmal ist es mir da im Kopf ein bisschen zu hyperaktiv.

Oh und: vor einem Jahr. Wie die Zeit vergeht… und wie viel doch passiert!